Auf Harley Teile ist Verlass

Heute haben wir den finalen Check unseres Motorrads durchgeführt. Wir sind insgesamt sechs Freunde, die auf der Maschine quer durch Zentral- und Osteuropa sausen werden. Dafür nehmen wir uns drei Wochen Zeit, damit wir auch Land und Leute kennenlernen können. Bisher waren wir nur für ein paar Tage in Südeuropa unterwegs. Das ist also unser erster größerer Trip. Der sollte natürlich so gut wie möglich vorbereitet werden. Dazu gehört auch die Kontrolle des Fahrzeugs – unsere Harley Davidson heißt Sissi. Als wir aus der Garage rausfahren, macht Sissi schon nach wenigen Metern komische Geräusche. Das Problem ist schnell identifiziert, doch wo bekommt man die passenden Teile? Ein Telefonanruf später ist die Frage auch schon beantwortet – auf Freunde ist eben Verlass. Zum Glück können wir das Ersatzteil noch am selben Nachmittag abholen. Zum Montieren holten wir uns dann Unterstützung von unserem Kumpel. Seine erste Harley Davidson hat er sich mit 20 gekauft. Die Montage dauert keine 15 Minuten und bei der nächsten Testfahrt summt Sissi zufrieden vor sich hin.

Was neben Harley Teile noch benötigt wird

Harley Teile haben uns also den Trip gerettet. Nun stellt sich die Frage, was alles einzupacken ist. Immerhin sind es drei Wochen, aber wir haben nur begrenzten Stauraum. Sollen die Flipflops und Riemchensandalen mit? Das rote oder das gelbe Sommerkleid? Da unser Trip in den Hochsommer fällt, können wir leicht bepackt fahren. Zwei paar Shorts, zwei T-Shirts, die Flipflops, eine Sonnencreme. Das wars. Zur Not kann man ja bei den Shops entlang der Route oder in der Stadt bummeln gehen. Auf meine zwei Kleider möchte ich trotzdem nicht verzichten. Die habe ich gerade vor ein paar Wochen neu gekauft. Etwas zum Übernachten wollen wir uns übrigens erst vor Ort suchen. Somit bleiben wir flexibel. Die Vorfreude steigt!

Das Warten hat ein Ende

Morgen ist es so weit, unser Motorrad Trip startet. Es hat sich herausgestellt, dass einer unserer Freunde auch noch Harley Teile benötigte. Wir sind da gemeinsam hingefahren, denn unser Kumpel hat kein eigenes Auto. Der Verkäufer erinnerte sich sogar noch an uns und war extra freundlich. Heute hatten wir nochmal einen gemeinsam Call. Alle sind gerüstet und in bester Laune. Ich habe übrigens noch ein paar Tabletten gegen Übelkeit in die Handtasche gepackt. Man kann nie wissen. Wir wollen uns zum Frühstück in unserem Lieblingslokal treffen und gegen 9 Uhr die Motoren starten. Das wird bestimmt ein unvergesslicher Trip für alle.

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